Super Lauscher, guter Schnüffler

Schakal - Foto: Karen Venrath

Super Lauscher, guter Schnüffler

02 July 2018 | Tourism

Immer aktiv

Der Löffelhund (Otocyon megalotis), auch Löffelfuchs oder Großohrfuchs genannt, ist ein Wildhund der afrikanischen Savanne, der durch seine hauptsächlich aus Termiten bestehende Nahrung von anderen Hunden abweicht. Wegen seiner in Anpassung an die Insektennahrung vereinfachten Zähne galt er einst als evolutionär sehr ursprünglich, wurde später aber eher als ein spezialisierter Fuchs angesehen. Benannt ist er nach seinen auffälligen, großen Ohren, die dem Aufspüren leisester Geräusche von Termiten in deren Bauten dienen.

Abgesehen von den großen Ohren sind Löffelhunde in der Gestalt typisch fuchsartig. Die Ohren als das auffallendste Merkmal der Art sind etwa 13 cm lang. Im Verhältnis zur Körpergröße hat unter den Hunden nur der Fennek größere Ohren. Die Ohren dienen nicht nur zum Hören, sondern auch zur Abgabe überschüssiger Wärme.

Löffelhunde, die sowohl im südlichen Afrika als auch in Angola, Sambia und Mosambik vorkommen sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Ein Rudel umfasst zwei bis fünfzehn Individuen. Sie leben in Bauen, die sie entweder selbst gegraben haben oder die von anderen Tieren angelegt und von ihnen vergrößert wurden.

Löffelhund ernähren sich überwiegend von Termiten. Foto: AZ-Archiv

Ein wendiger Geselle

Der Kapfuchs (Vulpes chama), auch als Chama-Fuchs, Kama-Fuchs oder Silberrückenfuchs bekannt, ist der einzige echte Fuchs und der kleinste Hundeartige im südlichen Afrika.

Neben seinem silbergrauen Fell mit leichtem gelbem Farbstich an den Flanken und der Bauch-Seite, sind vor allem die großen Ohren und die dunkle Maulregion charakteristisch. Die Schulterhöhe des nachtaktiven Kapfuchses liegt bei 35 cm. Er ernährt sich von Mäusen, Echsen, Insekten (vor allem Käfer und Termiten) und anderen Kleintieren, Aas und Früchten. Gelegentlich erbeutet er auch Hasen. Bei der Jagd kann er eine hohe Geschwindigkeit erreichen und benutzt seinen Schwanz bei schnellen Wendungen als Gegengewicht zum Rumpf. Die Jungtiere, für gewöhnlich ein bis zwei, werden nach einer Tragzeit von 51 bis 52 Tagen im Frühsommer geboren.

Fressfeinde der Kapfüchse sind Leoparden, Braune Hyänen, Wüstenluchse und Honigdachse. Um ihre Wohnhöhlen konkurrieren sie mit Erdmännchen und können durch einen gezielten Angriff einer größeren Erdmännchengruppe aus ihrer Höhle vertrieben werden. Foto: Rüdiger Hennings



Sehr anpassungsfähig

Der Schabrackenschakal (Canis mesomelas) ernährt sich als Raubtier vor allem von Fleisch. Die Ernährung ist wenig spezialisiert und hängt sehr stark von der Verfügbarkeit verschiedener Beutetiere und anderer Nahrungsquellen ab. Das Nahrungsspektrum umfasst dabei vor allem kleine und mittelgroße Säugetiere, Reptilien, Vögel und Vogeleier, wirbellose Tiere wie Käfer und Heuschrecken sowie Aas und Nahrungsmittelreste im Müll von menschlichen Behausungen und auch pflanzliche Nahrung wie Erdnüsse, Beeren und Trauben.

Er lebt in Familienverbänden ist sehr anpassungsfähig. Aufgrund der Bestandsgröße wird der Schabrackenschakal als nicht gefährdet eingestuft. In vielen Gebieten wird er als Bedrohung für die Viehwirtschaft sowie als Überträger der Tollwut bejagt.

Der bevorzugte Lebensraum des nachtaktiven Raubtieres sind Steppen und Halbwüsten, aber er kann auch in extrem trockenen Gegenden überleben. Doch vor allem bevorzugt er offene Landschaften und vermeidet dichte Vegetation. Foto: Karen Venrath

Sonstige Nachrichten

Namibias Küste mal anders –...

2 days ago - 12 November 2018 | Tourism

Barbara WayrauchWas kaum einer weiß: hunderttausende Seevögel tummeln sich an der namibischen Küste. Besonders viele sind es in und um die Buchten von Walvis Bay...

Meeresbewohner aus der Nähe erleben

2 days ago - 12 November 2018 | Tourism

Wer zum ersten Mal Walvis Bay besucht, sollte auf keinen Fall versäumen, eine Bootstour im Hafen der Küstenstadt zu buchen. Es handelt sich dabei um...

Exploring Namibia’s Diamond Area

2 days ago - 12 November 2018 | Tourism

Oranjemund and Lüderitz might be less visited by tourists than the coastal town of Swakopmund, but both towns along the southern coast offer loads of...

The day the amateurs went...

2 days ago - 12 November 2018 | Tourism

Tanja Bause Last year in December we - a bunch of friends - drove down to the coast again, something we do every year. But...

Dolphin cruise: Experiencing marine life...

2 days ago - 12 November 2018 | Tourism

Erwin LeuschnerThe day starts early, way too early for many. A small group of eager tourists wearing windbreakers are huddled together on the small jetty...

TEN THINGS TO DO THIS...

2 days ago - 12 November 2018 | Tourism

Willie Olivier The summer holidays are just about here and it is becoming time to start planning how you can make the most out of...

Die Skelettküste - ein Ort,...

2 days ago - 12 November 2018 | Tourism

Nicht umsonst trägt der nördliche Küstenstreifen Namibias den Namen Skelettküste. Während auf der einen Seite der kalte Atlantik den großen Fischreichtum nährt, birgt er auf...

Olifantsrus - The hidden gem...

2 days ago - 12 November 2018 | Tourism

Le Roux van Schalkwyk Probably one of the most frequently asked questions during this time of year is: “Where will you spend your summer holidays?”...

Trips along the Coast

2 weeks ago - 27 October 2018 | Tourism

Goanikontes: Am oasis in the desert Drive through the outer-worldly Moon Landscape and visit Goanikontes Oasis for a delicious lunch. Situated in the Swakop...

Load More