Eine Reise ins Unbekannte

Aus den verschiedenen Läden in Okakarara klingt die Musik bis auf die Straße. Foto: Chloe Durr

Eine Reise ins Unbekannte

08 February 2021 | Tourism

Für das Tourismus-Namibia-Magazin erkundete Chloe Durr dieses Mal die Otjozondjupa-Region. Ihre Bedenken, ob es über diese Region genügend zu berichten gebe, wurden schnell zerstreut. Völlig offen tauchte sie in das Abenteuer des zentralen Nordens ein. Nach den Omatako-Bergen, die passenderweise als „Hinterteil“ übersetzt werden können, ging es in Richtung Okakarara und Waterberg. Der poröse Etjo-Sandstein, aus dem der „Tafelberg der Kalahari“ besteht, lässt Quellen sprudeln, die in den Schieferhängen des unteren Teils des Berges reichlich vorhanden sind, besonders auf der südöstlichen Seite, wo sich das abgeschiedene Waterberg Wilderness Private Nature Reserve befindet.

Es wurden einige Pfade von Waterberg Wilderness erkundet, wie der „Anderson Trail“, der durch einen dichten Urwald führt und der „Porcupine Highway“, der Wanderer zu Platanen, afrikanischen Flechten und Feigenbäumen bringt.

Eine neun Kilometer lange, geführte Wanderung, brachte Chloe zu einem Nashorn, das friedlich im Schatten eines großen Akazienbaums schlief - ein magischer Moment.

In der Hauptstraße der Stadt Okakarara wurden alle Sinne angesprochen. Von den prächtigen und farbenfrohen Gewändern der Herero-Frauen, über den Duft eines traditionellen Pflanzenwurzelparfüms bis hin zu der Musik, die aus jedem Laden ertönte und den Glockenklängen des vorbeiziehenden Viehs, gemischt mit dem Hupen lokaler Taxis, wurde die Stadt zu einem bunten und lebendigen Bild.

Sie passierte sowohl das „Omuramba-Meander “, welches das üppige und fruchtbare Maisdreieck zwischen Otavi, Grootfontein und Tsumeb umfasst. Eines der vielen Highlights in dieser Gegend ist der Hoba-Meteorit, der vor etwa

80000 Jahren in dieser Gegend einschlug. Er ist das massivste natürlich vorkommende Stück Eisenmasse, das auf der Erde bekannt ist, und leitet seinen Namen aus der Sprache der Khoekhoegowab ab, in der er als „Geschenk” bezeichnet wird. Das letzte Ziel auf dieser Reise ist Mount Etjo. Der Berg liegt im Okonjati-Wildreservat, einem der ersten, privaten Naturschutzgebiete in Namibia, das 1975 von dem bekannten Naturschützer Jan Oelofse gegründet wurde. Es wurde eine Pirschfahrt unternommen und eine Sundowner-Wanderung führte sie zu den 180 Millionen Jahre alten Dinosaurierspuren von Otjihaenamapareo. Chloe machte zudem Bekanntschaft mit Anette Oelofse, die erfolgreich eine Auffangstation für verwaiste und verletzte Tiere leitet.

Das Fazit für diese ungewöhnliche und inspirierende Reise ist, dass ihr Besuch in der Otjozondjupa-Region sie bisher mit am meisten erfüllt hat, verglichen mit allen ihren anderen Namibiareisen.

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